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Arbeitsgemeinschaft Funktechnik DF0UK
Gebäude 30.33
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Besucheradresse/Stationsraum

Arbeitsgemeinschaft Funktechnik DF0UK
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Treffen
erster Dienstag und
dritter Mittwoch im Monat
um 19.00 Uhr

Heinrich Hertz

Heinrich Hertz

Heinrich Hertz (1857-1894) studierte Ingenieurwissenschaften, Mathematik und Physik in Dresden, München und Berlin. Ursprünglich wollte er Bauingenieur werden - statt dessen wurde er einer der wichtigsten Begründer der modernen Elektrizitätslehre. Hertz war Schüler von Hermann L. F. von Helmholtz (1821-1894) und legte bereits ab 1880 vielbeachtete Untersuchungen zur Elastizität, Verdunstung und Maxwellschen Elektrodynamik vor.

1885 erhielt er eine Berufung als ordentlicher Professor für Physik an die Technische Hochschule Karlsruhe. Hier bewies er 1888/1889 experimentell die Richtigkeit der Maxwellschen Theorie, indem ihm die Erzeugung, Übertragung und zugleich der Nachweis elektromagnetischer Wellen höherer Frequenz gelang. Er wies ihre Brechung, Polarisation, Reflexion, Transversalität nach und bestimmte ihre Geschwindigkeit.

Damit wurde Hertz zum Schrittmacher der Hochfrequenztechnik und heutigen Nachrichtentechnik. 1889 folgte er einem Ruf an die Universität Bonn, wo er Ordinarius der Physik wurde. Seine 1894 postum veröffentlichten "Prinzipien der Metaphysik" wurden zu einem Klassiker der Erkenntnistheorie. Heinrich Hertz starb im Alter von nur 36 Jahren als wohl der bedeutendste Physiker des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Ihm zu Ehren ist die Maßeinheit der Frequenz (das Hertz, Hz) benannt.